Firmengeschichte
140 jahre Ortis
Seit vier Generationen ist die Familie Ortis im Baugeschehen tätig und damit eines der ältesten Unternehmen dieser Branche in der Steiermark.
Im Jahr 1881 legte Giuseppe Ortis, der Urgroßvater des jetzigen Firmenchefs, den Grundstein zur erfolgreichen Geschichte der Firma ORTIS.
Der Anfang: Guiseppe Ortis

Übersiedelung
Im Jahr 1897 übersiedelte er mit seinem Betrieb nach Wannersdorf (Mauritzen). Der aufstrebende Baumeister dürfte hier im Gebiet um Frohnleiten einen weiteren wirtschaftlichen Aufschwung erwartet haben, der sich in den nächsten Jahren auch tatsächlich einstellte. Das Bauprogramm reichte vom einfachen Viehstall bis zu prachtvollen Villen, dazu kamen Arbeiten in der Papierfabrilk Schweizer und in der Kartonfabarik Mayr-Melnhof, wo Ortis die ersten Stahlbetonarbeiten ausführte.
1919 – 1964: Josef Ortis

Aufschwung
In dieser Zeit nahm die Firma einen großen Aufschwung. Die größeren Bauvorhaben waren das Aufstellen der STEWEAG-Hochspannungsmasten von Graz bis auf den Semmering, der Bau der Volksschule in Übelbach und des Theresienhofes in Frohnleiten sowie der Straßenbau inklusive Brücken nach Schrems und auf den Rechberg.
Als dynamischer und fortschrittlicher Unternehmer bedlente sich Josef Ortis auch als einer der ersten der modernen technischen Hilfsmittel seiner Zeit und fuhr schon damals mit einem Lastwagen (!) und einem Dreisitzer-Citroen.
Nachkriegsjahre
Nach den Kriegswirren fand Josef Ortis trotz der völligen Zerstörung seiner betrieblichen Anlagen den Mut zu einem Neuanfang, bei dem ihm bereits sein Sohn Albert zur Seite stand. Vor allem die guten Geschäftsverbindungen mit den ÖBB brachten in dieser schwierigen Zeit wichtige Bauaufträge ein. 1963 wandelten die beiden die Firma ORTIS in eine OHG um.
1953 – 1994: Albert Ortis

Gesellschaft m.b.H.
1980 wandelte er zusammen mit seinem ältesten Sohn Albert Josef die Firma in eine Gesellschaft m.b.H. um und gründete gemeinsam mit ihm 1984 die ORTIS Zimmerei GmbH. In den Neunziger-Jahren zog sich Albert Ortis aus der operativen Geschäftsführertätigkeit sukzessive zurück.
In der Ära von Albert Ortis verdoppelte sich der Mitarbeiterstand von 45 auf 90 Personen. Die Auftragslage reichte von landwirtschaftlichen Silos über Straßen- und Brückenbau bis hin zum Wohnbau, wobei sich vor allem die Zusammenarbeit mit dem damals neu gegründeten „Gemeinnützigen Steirischen Wohnungsunternehmen“ und der „ennstal“ sehr erfolgreich entwickelte. Weiters enstand in dieser Zeit die geschäftliche Beziehung zur damaligen Papierfabrik Leykam Gratkorn, für die zahlreiche große Arbeiten im Industriebau durchgeführt wurde.
Albert J. Ortis

Bauträger GmbH & Übersiedelung
Unter der Führung von Albert Josef Ortis wurden die Kernkompetenzen des Unternehmens, der Hoch- und Industriebau, ausgeweitet und zusätzlich komplexe Bauaufgaben in Angriff genommen. Neben dem weiteren Ausbau der Holzbautätigkeiten mit der ORTIS Zimmerei GmbH gründete er 1994 die ORTIS Bauträger GmbH, mit der nun in Synergie mit den beiden bestehenden Unternehmen interessante Bauvorhaben verwirklicht werden.
1996 Übersiedelung des Büros zum Bauhof nach Ungersdorf. Zugleich wird Ungersdorf der neue Frmensitz